Wir sind (längst) wieder daheim

April 19th, 2013

CIMG0856Das war keine gute Idee, nach Miami nicht mehr zu berichten. Wer inzwischen nicht alles nachgefragt hat, ob wir denn immer noch auf dem Weg von Amerika nach Deutschland seien …..

Seit Montag (15.04) nachmittags um 15 Uhr sind wir wieder in Kempten und waren nach 44 h Reisezeit (von Haustür zu Haustür) und davon rund 6 h Schlaf dermaßen neben der Spur, dass wir schon am frühen Abend kein Zeichen mehr von uns geben konnten.

Es war der zweite heiße Tag in Deutschland, der uns zumindest von den Temperaturen die Rückkehr sehr angenehm gemacht hatte.

Der Flug selber ist dann gerade noch gut ausgegangen. Denn aus Miami kamen wir, dazu noch mit etwa 20 Minuten Verstätung tatsächlich erst mit der allerletzten Maschine nach Dallas und zwar – von einem “one world-Agent” persönlich eskortiert – vier Minuten vor Abflug am Gate an zum Flieger nach Frankfurt. Der Flug verzögerte sich dann um rund eineinhalb Stunden, denn zuerst war am Flugzeug etwas gebrochen (weshalb eine Ersatzmaschine bereit gestellt wurde) und dann wollte ein Ami seinen Rehpinscher in der Handtasche mit nach Europa nehmen, was nur bei Inlandsflügen erlaubt ist. Da er samt seinem Zamperl aus dem Flugzeug entfernt wurde, musste sein Gepäck noch aus den Koffern der mit 300 Passagieren vollen Maschine herausgesucht werden.

Die Piloten machten eine halbe Stunde gut bis Frankfurt und so saßen wir (nein, wir standen erst) um zehn vor elf bereits im Zug nach Ulm und der Rest ist dann schon keine Geschichte mehr von Nicaragua.

Danke schön allen für die Rückmeldungen und das Mitreisen. Die Bilder, die wir zu tausenden gemacht, hier aber nur spärlich dazuladen konnten, reichen wir bei Gelegenheit persönlich und direkt nach.

Fue un viaje hermoso y emocionante a través de un país maravilloso, con gente muy agradable.

Wir kommen zwar nicht wieder, aber im Kopf und Herz werden wir vieles noch ganz lang behalten.

Adios

Bärbel und Ewald

Miami II

April 14th, 2013

Die Umstände erlauben es, dass ich hier in Maimi noch mal bloggen kann. Wir warten hier auf den dritten von insgesamt fünf möglichen Flügen Miami-Dallas. In den ersten beiden (6:20 und 8:10) haben wir wegen Überbuchung keinen Platz mehr bekommen. Schon beim letzten um 12:20 Uhr wird es sehr knapp, den Anschlussflug nach Frankfurt zu bekommen und mit jedem Weiterreichen wird die Gruppe derer, die nicht nach Dallas kamen (aber wollten) immer größer.

Miami ist offensichtlich nicht unser Platz und weil das der erste Kontakt mit U.S.A. war, wird uns das auch vom Rest des Landes fernhalten.

Der Abschluss und Abschied in Nicaragua war sehr schön, wir waren noch Teil eines großen Kindergeburstages. Kendal, der in Severins Großfamilie das einzige Kind ist, wurde fünf Jahre alt und es waren wenigstens vierzig Gäste da und wurden festlich bewirtet. Es gab soviel und so oft von den Köstlichkeiten, dass wir das vorgesehene Abschiedsessen, zu dem wir die Gastfamilie einladen wollten, mangels Hunger abgeblasen haben.

Am Samstag mittag starteten wir mit einer Stunde Verspätung in Managua. In Maimi erlebten wir die gleiche Prozedur wie bei der Hinreise (siehe Beträge dazu) und mussten gegen unseren Willen auch noch das Gepäck in Empfang nehmen. Nach dem Fastfood-Abendessen (was für ein Kontrast zum nicaraguensischen Essen) wollten wir dann die Koffer erneut aufgeben, aber das ist nur an dem Tag möglich, an dem auch der Flug stattfindet. Wir holten deshalb nur die Boarding-Cards für den nächsten Tag und stellten beim Kaffeetrinken und Pläne für die Rückkehr schmieden fest, dass der Flug Miami-Dallas nicht wie von uns “gekauft” um 8:10 sondern erst um 12:20 starten sollte, wir damit erstens 16 Stunden Aufenthalt in Miami hatten (das Hotel haten wir gestrichen, weil wir ganz gut erholt sind/waren) und die Zeit zum Umsteigen in Dallas mit weniger als einer Stunde für die Verhältnisse, wie wir sie in Miami zweimal mit einer Passkontrolle von mehr als einer Stunde erlebt hatten, einfach zu kritisch war. Deshalb haben wir noch erreicht,, dass wir für den ersten der Dallasflüge auf die Standby-Liste gesetzt wurden. “Es ist Platz und klappt bestimmt” hatte der (bislang einzig freundliche) AA-Mitarbeiter gesagt.

Wir stellten uns um 4 Uhr zum erstenmal in die Schlange, wurden aber zuerst in vier verschiedene Schlangen weitergerichtet. Beim Flug um 6:10 erreichten wir die Rangziffern 11 und 12 von 24 mit uns Wartenden. Dann wurde der ganze Rest auf den Flug um 8:10 Uhr (den, welchen wir eigentlich im Plan hatten) umgebucht und da verhungerten wir letztlich auf den Plätzen 17 und 18 bei insgesamt 33 Sitzengebliebenen. Gerade wurde  der dritte von insgesamt fünf Flügen ():50 Uhr) aufgerufen und wir stehen weiter auf Platz 18 und 19. Das sieht also gar nicht gut aus und sollten wir erst um 12.20 hier abfliegen und dann in Dallas den Anschluss nicht bekommen, ist die vorgesehene Ankunft in Frankfurt am Montag früh gegen halb neun wohl nicht zu halten.

Im Inlandsflug Miami-Dallas gibt es WLAN und dann kann ich vielleicht noch schreiben, wie es mit uns weitergeht.

Schöne Grüße vom Flughafen Miami, dem chaotischsten, den ich bislang gesehen habe.

Ewald

vulcano madera

April 11th, 2013

Dss wird der letzte Blog sein und es eilt, denn in fünf Minuten geht der Bus Richting Hafen und dann über Grenada nach Tipitapa zurück.

Den Vulkan haben wirtatsächlich geschafft (oder er uns).

Jetzt gehts ans Verabschieden.Bärbelb und Ewald

noch ein Juwel zum Abschluss

April 10th, 2013

Für das Ende unseres Urlaubs hat uns Severin ein weiteres paradiesisches Plätzchen ausgesucht und dazu sind wir rund 15 Stunden nach unserer Rückkehr nach Tipitapa heute morgen aufgebrochen. Mit zwei Bussen ging es zuerst nach Masaya und von dort in etwa zwei Stunden (stehend im vollen Bus) nach Rivas im Süden des Landes. Ein Taxi brachte uns an den nahen Nicaraguasee, der angesichts seiner Größe eher wie ein Meer daherkommt. Unmittelbar am Hafen hat Matthias, der vor-Ort-Betreuer aller Freiwilligen von Severins Organisation im Land, eben eine Bar/Pizzeria übernommen und uns fein bewirtet. Dann setzten wir mit einem kleinen Boot mit etwa 20 Passagieren und nicht weniger Waren (z..B. Kühlschränken, Wellblechen oder Motorrädern zur Insel Ometepe über und fuhren nach kurzer Wartezeit mit einem Bus genau zwischen die beiden Vulkane Concepsion und Madera, welche diese große Insel bilden. Der rund 1800 m hohe noch aktive Concepsion, den Severin schon erklommen hat, ist für uns eine Nummer zu groß, aber den 300 m kleineren Madera (zu deutsch “Holz”) werden wir morgen ab etwa 8 Uhr mit Hilfe eines einheimischen Führers zu ersteigen versuchen. Mal sehen, wie weit wir bei der Hitze und unserer Kondition, die zusätzlich noch durch das reichhaltige Nica-Essen stark eingeschränkt wurde, kommen werden.

Diesen Beitrag kann ich erstmals dank WLAN in unserem Hostel mit dem PC schreiben. Da aber meine Kamera vorgestern den Geist aufgegeben hat, kann ich auf die Schnelle keine aktuellen Fotos dazuladen, vielleicht klappt das morgen endlich mal.

Morgen kann ich – dann vermutlich zum letzten Mal – noch einmal kurz berichten.

Einen schönen Abendgruß vom windigen, aber bei rund 25 Grad sehr angenehmen Lavasandstrand am Fusse des Madera auf der Insel Ometepe im Nicaraguasee

Ewald

Sonne, Sand, Palmen, Wasser und feines Essen

April 10th, 2013

(Diesen Beitrag habe ich am 8. April nachmittags auf Little Corn Island geschrieben und bemerke jetzt zwei Tage später, dass er gar nicht “veröffentlicht” wurde. Diesen Zeitsprung müsst Ihr beim Lesen deshalb berücksichtigen)

Nein, das i-pad gibt Severin doch nicht aus der Hand; ich fuzzle weiter mit dem Handy.

Wir sind hier richtig im SüdseeUrlaub und in einem völlig anderen Nicaragua. Die meisten Menschen hier sind Nachfahren der afrikanischen Sklaven und alles sieht hier ganz nach Jamaika und Karibik aus mit Rasta-Look an vielen Stellen. Der Tourismus hat auch Aussteiger aus Europa und Nordamerika siedeln lassen, das erste Cafe am Hafen hat zu lokaler Küche auch italienische Speisen (und das verlässlichste WLAN – wenn auch sehr langsam). Es hat die gleichen Temperaturen wie auch im Landesinneren, aber die Atlantik-Brise macht auch die Nächte viel erträglicher; vor allem seit wir für die letzten beiden der vier Nächte hier in ein Häuschen an den Strand unziehen konnten.

Die kleine der beiden Corn Islands ist das Sauberste, was wir in  Nicaragua bislang gesehen haben;  es gibt sogar Mülltrennung! Alle leben mehr oder weniger vom Tourismus und bei der Ankunft stehen mindestens soviele Guids wie Passagiere am Hafen und versuchen, ihr Hotel und ihre Schnorcheltouur an den Mann zu bringen. Auch wir wurden gleich zu dem von uns ausgeguckten 3-brothers gebracht und buchten auf dem Weg zum Hotel schon das Schnorcheln fur den nächsten und das bonfire mit heimischem Fisch-Essen für den selben Tag. Damit konnten wir uns künftig aller weiteren Anreden erwehren: Thank you, we have already done. Hier wir in erster Linie Englisch gesprochen, die Leute haben Kreol als Muttersprache, können Spanisch und oft auch noch das indigene Miskito.

Wir baden, laufen am Strand oder über die Insel durch Dschungel- oder Kokospalmenwälder und im Dorf auf und ab. Und wir gehen zum Essen, wo es neben dem nicaraguanischen Gallo Pintoo vor allem die Früchte des Meeres gibt. Ein herrliches Langustengericht (die Lobster-Fischerei war hie die wichtigste Einnahmequelle vor den Touristen) kostet 7 EUR, die Preise insgesamt liegen zwei- bis vierfach über dem Lsndesniveau.

Morgen früh um 6:15 uhr bei Sonnenaufgang geht das Schnelboot zur Hauptinsel, von wo aus uns das Flugzeug bis gegen 17 Uhr nach Managua bringen wird. Die abenteuerliche Anreise mit Bus und Booten werden wir daheim mündlich nachberichten, das Schreiben mit dem Smartphon hat für diesen Blog allein eineinhalb Stunden gebraucht und für weitere Artikel auf diese Art ist der Urlaub hier doch zu kostbar. Erstmals habe ich auch ein Foto dazu tun wollen, aber das ging vermutlich nicht.

In der kommenden Woche fahren wir mit Severin noch nach Grenada und auf die Insel Ometepe im Nicaragua-See und am Samstag Mittag schon gehts zurück nach Deutschland.

Beste Grüße von

Bärbel und Ewald

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einmal Karibik und zurück

April 7th, 2013

Die Gelegenheiten zum Bloggen waren rar die Woche und wenn wir WLAN im Cafe hier hatten, war es erstens langsam, wir waren auf WhatsApp und das Schreiben nur mit dem Handy ist sehr mühsam. Weil in einer Woche viel passiert ist, schreibe ich jetzt rückwärts und es  wird während unserer drei Wochen auch nicht mehr vollständig werden.

 

Wir sind seit Donnerstag im “paradiso”, wie die Einheimischen ganz zu Recht ihre Insel Little Corn Island nennen. Ganze 1, 6 qkm groß, mit 500 Einwohnern und bis zu 1000 Touristen, sind wir die weißen Palmenstrände, den Regenwald und den kleinen Ort schon mehrfach durchwandert.

 

Weitere Nachrichten gibts im Anschluss,  weil ich in dem Internetcafe mit einem i-pad schreiben kann.

Ewald

semana santa a Nicaragua

April 1st, 2013

Am Ostermontag heute (hier kein Feiertag)  komme ich erstmals wieder in einem Internet-Cafe zum Schreiben. Und seit dem letzten Mal in Matagalapa hat sich fuer uns viel ereignet.

Am Gruendonnerstag untertags haben wir eine gefuehrte Tour in den Bergen um die Kaffeemetropole Matagalpe gemacht. Mit uns war nur noch eine Englaenderin und wir wurden zuerst in ein Dorf gefahren (318 Einwohner) und bekamen von einem campesino seine biologisch-organische Anbauweise und alles um den Kaffee und die Vermarktung erklaert. Juanita,  ein junges Maedchen aus dem Dorf, die zur Tour-Fuehrerin ausgebildet wird, brachte uns noch zu ihrer achtkoepfigen Familie, der Urgrossvater von ihr kommt aus Berlin (Bornemann). Bei einer anderen Familie bekamen wir ein typisches Mittagessen, denn Gallo Pinto war natuerlich auch dabei. Und das ganze Essen bestand aus acht verschiedenen Speisen.

Wir bekamen noch Kaffee dazu, den ich endlich mal schwarz, weil ohne Zucker, trinken konnte und wurden dann zum Ausganspunkt einer laengeren Wanderung einer Regenwaldwanderung gebracht. Zum Ende der Tour wurden wir zu einem Wasserfall gebracht, in dem wir mit etwa 30 besoffenen Nicas baden konnten. Gruendonnerstagsfeeling pur.

Zurueck in der Stadt waren wir fuer die Gruendonnerstagsmesse bereits zu spaet, wurden aber mit einer naechtlichen Prozession erster Klasse belohnt. Zu langsamen Trauermaerschen, die ein lautsprecherbeladenes Auto von sich gab, waelzte sich die Menschenmasse und hinter Kreuz und Fahne bimmelte inmitten der Betenden der Eskimo- Eisverkaeufer.

Zu dem Zeitpunkt dachten wir, dies sei die einzige Prozession, mussten uns aber am Karfreitagmorgen zu nachtschlafender Stunde eines besseren belehren lassen. Diesmal mit Pauken und Trompeten schaukelte eine riesengrosse Christus-unter-dem-Kreuz-Figur auf den Schultern von etwa 20 Maennern gemischten Alters durch die Calle Central an unserem Hotel vorbei. Bis zum Abend gingen allein von der Bischofskathedrale aus drei weitere Prozessionen ueber Stunden durch Matagalpa.

Wir unternahmen in den Mittagsstunden, wo es in dieser Bergstadt rund 10 Grad kuehler ist als in Tipitapa, eine dreistuendige Bergwanderung zu einem nahegelegenen Aussichtspunkt mit Blick auf die Stadt.  Um fuenf Uhr gingen wir dann in den Karfreitagsgottesdienst und anschliessend in eines der wenigen geoeffneten Restaurants (Gruendonnerstag und Karfreitag war so ziemlich alles geschlossen, auch der oeffentliche Nahverkehr lahmgelegt) Wir hatten das Essen noch nicht auf dem Tisch, als sich nichtsahnend die bisher pompoeseste Prozession formierte. Ein extraschwerer, riesiger und in weissem Licht illuminierter Glassarg mit dem Leichnam Jesu wurde von etwa 20 Leuten auf die Schultern gehievt und durch die Stadt getragen. Um dieses Ungetuem der Leuchtkraft mit Strom zu versorgen, wurde auf der Ladeflaeche eines Pickups in Schrittgeschwindigkeit (oder noch langsamer) ein Stromaggregat hinterhergefahren. Gefolgt von einer Marienstatue, die ausschliesslich Frauen trugen, und der mittlerweile im Ansatz leidenden Blaskapelle, die nichtsdestotrotz mit voller Inbrunst ins Instrument schmetterten, wurde auch diese Prozession noch durch die mittlerweile naechtliche Stadt gefuehrt.

Am Karsamstag – das Leben hatte sich normalisiert – fuhren wir gemuetlich nach Tipitropolis zurueck, wo uns die gastfreundlichen Freunde und die uebliche Hitze empfingen. Um 5 nachmittags haben wir uns dann ein etwa 3stuendiges Passionsspiel mitverfolgt, auch auf Youtube zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=Y1LATX5kznc

Weiteres zu Ostern und die weiteren Erlebnisse gibt es demnaechst. Morgen fahren wir ueber El Rama (Bus) und Bluefields (Schiff auf Fluss und hoher See) nach Corn Island (Karibik-Insel) und sind dann am Sonntag wieder zurueck in tipitapa

Baerbel, Ewald und Severin.

Cumpleaños, Termales, Kaese und Bier und heute Matagalpa

März 27th, 2013

Gestern abend haben wir dem Daniel, einem Freund von Severin zum Geburtstag gratuliert, waren dann abends in den vulkanischen Schwefelthermen von Tipitapa, der einzigen Tourismuseinrichtung der Stadt und haben den Abend mit Allgaeuer Bergkaese, reichlich nicaraguanischem Bier und zwei leckeren Habanos ausklingen lassen.

Heute sind wir jetzt mit dem Bus in die Berge nach Matagalpa gefahren und haben es dort schon mal deutlich kuehler. Morgen lassen wir uns durch den Regenwald fuehren und fahren dann am Karsamstag wieder nach Tipitapa zurueck, falls am Karsamstag Busse fahren (morgen jedenfalls gibt es keine oeffentlichen Verkehrsmittel).

Baerbel und Ewald

Gallo pinto und frescos – así nos dió bienvenidos nicaragua

März 26th, 2013

Wer unsern Blog beim Pilgern verfolgt hat, weiss wie wir die Hitze gewohnt sind. Und darum hat uns Nicaragua gestern mit dem heissesten Tag des jahres empfangen, schlappe 35 Grad hatte es bei der Ankunft mittags, als wir von Severin, Mamita (der Gastmutter) , Mijail German Moreno Delgado und El Gordo empfangen und mit dem Pickup nach Tipitapa gebracht wurden. Herzlich begruesst wurden wir im Zuhause von Severin empfangen und bezogen unser eigens fuer uns neu eingerichtes Zimmer.

Ganz heimelig und dennoch gewoehnungsbeduerftig, Huehner in der Kueche, das Klo auch darin integriert, Blechdachueber uns und die Schwuele im Haus noch deutlich hoeher als draussen, haben wir uns bald in Severins eigener Dusche frisch gemacht und sind mit dem Bus in die Stadt gefahren. Er wohnt am suedlichen Ende und hat etwa drei Kilometer ins Zentrum.

Dort waren wir auch kurz in der Casita del Arbol, seinem Projekt, in dem diese Woche wegen Ferien (semana santa) geschlossen ist. Und neben dem Haus von El Gordo, dessen Familie uns unbedingt kennenlernen wollte, machte sich abends noch eine ohrenbetauebende Karwochen-Prozession aus der katholischen Kirche auf den Weg durch die Hauptstrasse, auf der wir vorher schon an den vielen Marktstaenden die ein oder andere lokale Spezialitaet probieren konnten, u.a. auch ein herrliches fresco (ein kuehles, frisches Getraenk aus verschiedenen tropischen Fruechten) zu uns genommen hatten. Ihren Vorsatz, nur safe-Wasser zu trinken, hat Baerbel damit schon aufgegeben.

Zum Mittagessen gab es Salat, Reis, Bohnen und frittierten Fisch (Tipitapa-Spezialitaet aus dem lago di Managua) und Tortilla, zum Abendessen Sala, Reis, Bohnen, Tortilla und frittierten Kaese (den wir auf dem Markt eingekauft hatten) und heute zum Fruestueck Reis, Bohnen, Tortilla, Avocado. Reis und Bohnen gibt es immer und das Nationalgericht heisst – nicht nur in Nicaragua – Gallo Pinto.

Heute vormittag waren wir mit Severin in Masaya. Mit dem Bus fuhren wir in diese 30 km suedliche Stadt und waren in den beruehmten Handwerkermaerkten. Severin kann ausgezeichnet spanisch, so dass uns nichts entgeht und wir auch nette Unterhaltung mit den nicaraguenses erleben.

Schoene Grusse.

Baerbel und Ewald und Severin (zwei davon mit ersten Anzeichen von Sonnenbrand=

Happy Birthday, Christian

März 26th, 2013

Lieber Christian,

eigentlich wollte ich Dir bei facebook zum Geburtstag gratulieren, aber ich mein Passwort dort nur mit der deutschen Tastatur richtig eingeben, auswenig weiss ich sie nicht. Daher dieser Umweg, vielleicht schaust Du in unsern Blog.

Alles Gute zu Deinem besondern “Auslands-Geburtstag¨. Lass es Dir gut gehen und vielleicht noch ein BBQ zubereiten. Wir beide haben jetzt ja die gleiche Zeit. Und ich bin Dir sogar deutlich naeher als die meisten, die Dir heute alles Gute wuenschen. Und ich haette ausser Brezen alles fuer eine zuenftige Jause: Weisswuerste, Hendlmaier-Senf und Weizen!

Feliz cumpleaños!

Colega Ewald